24 STUNDEN INDOOR MTB WM
in Freistadt / OÖ  am 13./14. Februar 2010

Bericht:   Peter D.
Fotos:   Thomas Mayr, Kurt Rathfuß

 

…oder: „Do muaßt an festn´ Poscha  haum“!

Und ganz so unrecht hatte er ja nicht – nämlich jener Zuschauer, der diesen markigen Ausspruch zum Besten gab, als er von einem Reporter der oberösterreichischen Nachrichten zum Sinn dieses Rennens gefragt wurde.

Bereits zum 3. Mal fand die Indoor Mountainbike WM im oberösterreichischen Freistadt statt und gingen dabei Fahrer aus 7 Nationen an den Start.

Der RC Sereno stellte 2 Teams.
Ein Herren 6er Team mit Branko Grah, Martin Bauer, Andreas Bluska, Werner Schellenbauer, Bernhard Weixelbraun und dem Gastfahrer  Manfred Stiegler vom Team Bikestar, der für den erkrankten Michael Schenk kurzfristig eingesprungen war.

Sandra Pertl, Wolfgang Habart, Walter Wurdack und Peter Doppler gingen in der 4er Mixed Wertung an den Start.

Vom Veranstalter Seal Event wurde in der Messehalle ein Kurs ausgesteckt, der es wirklich in sich hatte. Schlangenförmig aufgebaut galt es, pro Runde ca. 850 m Länge und ca. 10 Hm zu überwinden.
Klingt zwar nicht nach sehr viel, aber einerseits dauerte das Rennen immerhin 24 Stunden und andererseits waren die künstlich eingebauten Hindernisse eine ständige Herausforderung.

Eine heikle Stelle war die Rampe, welche vom Erdgeschoß auf die Galerie führte und immerhin fast 40 % steil war. Obwohl diese Rampe grundsätzlich fahrbar war, kam es aufgrund der Enge immer wieder zu Staus und fast jeder musste sein Rad einmal schieben.

Unsere Sereno West Fraktion Lady Monika und Erich haben die Betreuung für beide Teams übernommen und es war für die Beiden nicht viel weniger anstrengend als für die Fahrer selbst.

Aber irgendwann hat jedes „Leiden“ einmal ein Ende und beide Teams konnten Podestplätze erreichen. Das Mixed Team erreichte den 3. und das Herren Team den 2. Platz und sind somit Vizeweltmeister in Ihrer Kategorie.

Alles in allem eine gelungene Veranstaltung und wenngleich auch jeder der Serenos während des Rennens gemeint hat, diesen Wahnsinn nie mehr zu machen, so sieht die Welt heute schon wieder ganz anders aus.

Aber eines ist sicher: Wer so ein Rennen fährt, der muss  wirklich „an festn´Poscha haum“. :-)

 
 


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