MTB - Wochenende in Obervellach

Bericht: Peter D.
Fotos: Bernhard , Silvia, Peter und Bernhards Dad Horst

Am Freitag, den 21. September fuhr eine kleine Gruppe Serenos nach Obervellach im Mölltal in Kärnten, um dort ein Mountainbikewochenende zu verbringen. Organisiert wurde alles von Bernhard, der ja aus Obervellach stammt. Mit von der Partie waren Silvia und Kurti, Roswitha und Peter, Manfred, Gerold, Erich, Bernhard und Branko.

 

 

Am Samstag ging´s um 9 Uhr los. Wir fuhren von Obervellach ständig bergauf in Richtung Kaponig zum alten Bahnhof und danach wunderbar flach entlang der ehemaligen Bahntrasse nach Mallnitz.

 

 

Die Route führte weiter in ein Tal, anfänglich leicht und später steiler auf Asphalt bergauf bis zu einem Parkplatz. Hier endete der "leichte Teil" und von nun an ging es auf einer alpinen Forststraße weiter zur Jamnighütte und auf einem immer steiler und felsiger werdenden Weg in Richtung Hagener Hütte.

 

 

Jetzt wurde es dann aber richtig heavy. Es galt, eine felsige Steilstufe zu überwinden, die in der Routenbeschreibung als unfahrbar beschrieben wurde. Branko und Gerold dürften dies allerdings überlesen haben, denn die beiden waren die Einzigen, die auch dieses Hindernis in bravouröser Manier fahrend überwunden haben. Nach dieser Steilstufe wurde es zwar nicht wesentlich flacher, aber vom Untergrund her wieder etwas leichter. Und so erreichten wir letztendlich alle unser Ziel, die Hagener Hütte in 2.400 m Seehöhe.

 

 

Das Gipfelbier war natürlich mehr als verdient.

 

 

Wir stärkten uns mit Kasknödelsuppe und genossen ein herrliches Bergpanorama.

 

 

Anschließend ging es dann mehr oder weniger fahrend, eher vielmehr schiebend, bergab in Richtung Gasteiner Tal. Im Mountainbike-Tourenführer wird ein Fully empfohlen, aber grundsätzlich ist der Trail großteils unbefahrbar, da es sich um einen Hochgebirgssteig handelt. Wir haben letztendlich mit den Mountainbikes die Tauern überwunden.

 

 

Noch einmal ein Blick zurück auf den nicht enden wollenden Hang und dabei genießen wir auf einer kleinen Almhütte eine wohlverdiente Buttermilch und ein Verhackertbrot.
Und obwohl uns viele Bergwanderer bei unserem Unternehmen beobachtet haben, können viele nicht glauben, dass wir aus Obervellach rübergekommen sind.
Nach der Stärkung geht es dann über Almwiesen und herrliche Schottertrails hinunter nach Böckstein.

 

 

Wir erreichen den Bahnhof in Böckstein und fahren in nicht einmal 15 Minuten mit dem Zug durch die Tauernschleuse nach Mallnitz zurück. Von Mallnitz geht es dann in flotter Fahrt eigentlich nur mehr bergab nach Obervellach, wo wir zum krönenden Abschluss des Tages im Garten von Bernhards Eltern noch auf Bier und eine kleine Jause bei herrlich warmer Abendsonne eingeladen sind.
Insgesamt haben wir an diesem Tag ca. 50 km und auf 14 km einen Höhenunterschied von 1.890m!! zurückgelegt.

 

 

Beim Abendessen wird die Tour für den nächsten Tag beprochen und natürlich jede Menge geblödelt.

 

 

Sonntag, 22. September:

Wir starten um 08:30 Uhr in der Früh. Unser heutiges Ziel ist die Berghütte von Bernhard in Richtung Zagutnigspitz in ca. 2.000m Seehöhe. Wie schon am Vortag haben wir wieder prachtvolles Bergwetter und so können wir von Beginn an diese wunderschöne Landschaft genießen.

 

 

Anfangs führt uns der Weg über eine asphaltierte Bergstrasse und mündet nach ca. 400 Höhenmetern in eine steile, alpine Forststrasse. Während wir Burschen aber in 1.500 Höhe auf der Gaggernigalm eine Kaffepause einlegen, fährt Roswitha weiter und legt die komplette Strecke (ca. 1.400 Hm) in einem zurück und erreicht als Erste die "Schinder Hittn".

 

 

Die Eltern von Bernhard, Gertraud und Horst, haben uns die ganze Zeit über mit ihrem Geländewagen begleitet und auf die Hütte eine zünftige Jause mitgenommen, die wir wohlverdient bei herrlichstem Bergpanorama mit Blick in die Dolomiten genießen können.

 

 

Bernhards Eltern, die uns bei unseren Touren begleitet haben, gemeinsam mit Cheffotografin Silvia.

 

 

Nach dieser kräftigen Stärkung und einer ausgedehnten Pause geht es leider wieder hinunter in´s Tal, wo uns Bernhard als ortskundiger Führer wirklich einige Trail-Gustostückerl zeigt.

 

 

Ein wunderschönes Wochenende geht zu Ende, aber wir werden es im nächsten Jahr sicherlich wiederholen, denn in Obervellach warten noch viele Trails auf die Serenos.


Herzlichen Dank an Bernhard, der dieses Wochenende perfekt organisiert hat und zu einem unvergesslichen Erlebnis werden ließ.

 


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