ROSWITHA - VON WÖRGL NACH WIEN


Inspiriert von den Brevets einiger unserer Vereinsmitglieder und den Radtouren von Gerold, habe ich große Lust bekommen, so etwas auch einmal alleine zu unternehmen.
Nur mit einer Lenkertasche und einem kleinen Rucksack bepackt wollte ich von Wörgl in Tirol über den Brenner - Südtirol - Osttirol - Kärnten und die Steiermark nach Wien fahren.

1. Etappe:
Das Wetter machte mir jedoch am ersten Tag bereits einen Strich durch die Rechnung und so konnte ich erst am zweiten Tag losfahren. Meine Route führte mich von Wörgl durch das Inntal hinauf nach Innsbruck, weiter über die Römerstraße nach Matrei in Osttirol und über den Brenner. Weiter gings hinunter durch das Eisacktal nach Brunico (Bruneck) bis ich letztendlich in
Toblach mein erstes Etappenziel erreicht habe.
An diesem Tag habe ich 203km und knappe 2.000 hm zurückgelegt.


2. Etappe:
Die zweite Etappe führte mich dann immer ständig bergauf und bergab durch das wunderschöne Lesachtal über den Kartitschsattel hinunter nach Kötschach-Mauthern.


Von dort ging es dann etwas flacher weiter durch das Gailtal in Richtung Arnoldstein. Noch ein kleiner Anstieg vor Finkenstein und dann erreiche ich letztendlich Faak und genoss zum Abschluss des Tages ein herrliches Bad im Faaker See.

An diesem Tag bin ich rund 165 km und etwas mehr als 1.300 Hm gefahren.


3. Etappe
:
Nach einem ausgezeichneten Abendessen am Vortag im Kärntnerhof und einem reichhaltigen Frühstück starte ich zu meiner nächsten Etappe.


Diese führt mich entlang des Faaker Sees nach Rosegg und zum Südufer des Wörthersees.


Ich genieße die herrlichen Blicke auf den kristallklaren See und fahre weiter über Maria Saal - St. Donat - vorbei an der Burg Hochosterwitz über Brückl nach Hüttenberg.


Letztendlich geht es von Hüttenberg über den Perchauer Sattel nach Scheifling zu meinem
3. Etappenziel - Unzmarkt in der Steiermark.
An diesem Tag bin ich letztendlich nur 146 km und knappe 1.000 Hm gefahren.

In Unzmarkt besuche einen alten Bekannten von unseren Mallorca Radreisen - den Dorfwirt Hannes Jakschitsch, bei dem ich auch zu Abend esse. Leider brauen sich ziemliche Unwetter zusammen und auch der Wetterbericht für den nächsten Tag verheißt nichts Gutes, sodassich meinen Plan ändere und beschließe, die letzte Etappe von Unzmarkt nach Wien mit dem Zug zu fahren.


Die Zugfahrt gestaltet sich noch sehr abenteuerlich, da ein Blitz in den Zug eingeschlagen hat, aber letzendlich erreiche ich zwar etwas spät, aber voll neuer und intensiver Eindrücke mein zuhause in Wien.

Alles in allem war mein Vorhaben gelungen und ich kann dies allen bestens zur Nachahmung weiter empfehlen.

 


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