Wind, Sand und Sterne
Mit dem Mountainbike durch die Wüste Sinai

ein Bericht von Andrea K.

 

Du sollst dein Bike ehren.

Wer das 11. Gebot nicht kennt, der erfährt es spätestens nach 155 Wüsten-Kilometern am Berg Moses, auf halber Strecke zum Golf von Akaba.

Stollenreifen fräsen über sandige Pisten, steinige Pässe und Slickrocks der Gebirgswüste am Südsinai.
Zwei Zentimeter lange Dornen der Schirmakazien bohren sich durch Mantel und Schlauch.
Die Luft ist raus.

Ständig wechselt der Untergrund. Lieber über schwarze Lavasteine oder trägt der Sand? Wer steht, versinkt im tiefen Sand.

Berberfrauen hüten Ziegen. Radfahren ist ihnen verboten.

Das ist nur was für Männer!

Leben Ziegen, Esel und Kamele von Sand und Stein?

Sheikh Selim gewährt Gastfreundschaft. Sein Sohn verkauft bestickte Tücher und Ketten aus Glasperlen und Türkisen.

Ezzat erzählt die Geschichte von Moses und dem Volk Israel, am Berg Moses.
Die Nacht im Beduinen-Lager auf 2000 Metern Höhe war kalt. 6 Uhr Frühstück, 7 Uhr Abfahrt.

Kilometer macht man nur auf Asphalt!

Ein Smily auf einem rostigen LKW weist den Weg zu Sheikh Musas Kamelen.

Im tiefen Sand des Wadi Arada ist es mit biken vorbei.

Die engen Felsschluchten des White Canyon.

Die Kraxelei belohnt die Aussicht auf die Oase Ain Hurda. Sind wir dem Stern von Betlehem gefolgt?

Die Könige aus dem Morgenland breiten ihre Schätze aus...

Im tiefen Sand macht driften mit dem Jeep zur Abwechslung auch Spaß!


Der letzt Downhill nach Nuweiba am Golf von Akaba.

Das Ziel ist nach 290 Kilometern und 3000 Höhenmetern erreicht.

Wer noch Zeit hat verlängert zum Schwimmen, Tauchen und Faulenzen.

 
 


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