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Andalusien 26. Dezember 2008 -06. Jänner 2009

Jahreswechsel in Andalusien

ein Bericht mit Fotos von Peter D.Bericht & Fotos: Peter D.

Kurz vor dem Jahreswechsel trafen sich 6 Serenas und Serenos – Marianne & Peter Kmetyko, Monika & Kurt Rathfuss sowie Roswitha & Peter Doppler – im Hotel Andalusia Playa in Chicclana de la Fronterra an der Costa de la Luz in Andalusien. Wenn auch die An– und Abreisetermine unterschiedlich waren, so konnten wir doch einige Ausfahrten gemeinsam machen. Mit dabei war auch ein Bekannter aus der Bikeboardgemeinde, nämlich Werner5.

 

Genauer gesagt liegt das Hotel eigentlich in Novo Sancti Petri direkt am Strand von Barrosa. Rundum befinden sich zahllose andere Hotels und eine Vielzahl von Golfplätzen. Aufgrund des Klimas haben die Golfer dieses Gebiet schon vor vielen Jahren für sich entdeckt. Die Radfahrer und auch die Läufer sind erst wesentlich später dazu gekommen.

Im Hotel Andalusia Playa befindet sich auch die Radstation des bekannten Schweizer Radferienanbieters Max Hürzeler.

Geleitet wird die Station von „El Toro“ Roger Graf, einem mehr als sympathischen und sehr lustigen Kerl, der für Jeden immer ein Ohr hatte und beim kleinsten Problemchen stets zur Stelle war.
Wir jedenfalls haben uns von ihm perfekt betreut gefühlt und Alles in Allem läuft es unter seiner Führung äußerst professionell ab.

Roswitha und ich waren bereits zum 7. Mal in Andalusien, bisher zwar immer in der Nähe von Malaga, aber so wechselhaft und kalt wie dieses Mal haben wir das Wetter um diese Jahreszeit noch nicht  erlebt. Während der 1. Woche kam zwar immer wieder die Sonne zum Vorschein, aber es gab auch immer wieder Regen und bedeckten Himmel. Dazu wehte der Levante, ein sehr stürmischer Wind. Erst in der 2. Woche erlebten wir Sonnenschein und wolkenlosen Himmel, aber leider gingen die Temperaturen stark zurück und es wurde zumindest am Morgen empfindlich kalt.

Ich möchte in diesem Bericht jetzt nicht näher im Detail auf unsere Touren eingehen, zumal wir ja auch in verschiedenen Gruppen gefahren sind. Ich stelle euch die Gegend einfach mit ein paar Bildern vor. Soviel sei jedoch gesagt, dass sich unsere Touren zwischen 80 – 130 km bewegt haben, es waren aber die eine oder andere kürzere als auch längere Ausfahrt dabei.

IN DEN BERGEN UM ALCALA

Ein anspruchsvolle Runde in den Bergen um Alcala – begleitet vom mehr als stürmischen Levante, der dazu geführt hat, das man bergab auch manchesmal nicht über 20 km/h hinauskam. Mit dabei in dieser Runde im Chaotentrikot: Werner5

RUND UM CONIL UND VEJER

Eigentlich die klassiche Einfahrrunde in dieser Gegend. Conil, das einzige „Pueblo Blanco“, das weiße Dorf, welches nicht in den Bergen sondern direkt am Meer liegt. Nach Vejer wiederum ist ein Anstieg von 2km zu bezwingen.

SILVESTER AUF SPANISCH

Obwohl wir entgegen der früheren Andalusienurlaube Silvester nicht im Freien sondern im Hotel verbracht haben, war es dennoch spannend und lustig. Und das Schöne am andalusischen Jahreswechsel ist, dass zwar ausgelassen gefeiert wird, es aber keine lästige Silvesterknallerei gibt.

DIE BOTEGA TOUR

Die Botegatour ist so eine richtig gemütliche Ausfahrt, perfekt für den 1. oder 2. Jänner. Man erkundet die Gegend um Chicclana, daher ist die Route eher flach und ohne nennenswerte Steigungen. Den Abschluss bildet der Besuch einer örtlichen Botega, quasi den spanischen Sherrykellern, oder vielmehr den Sherrylagerhallen. Dabei erfahren wir über die Herstellung des typischen spanischen Getränkes, eben der des Sherrys. Dazu darf natürlich eine kleine Jause mit Chorizos und Quesos de Manchega nicht fehlen.

Ein interessantes Detail gab es in dieser Botega zu bewundern: Der örtliche Radklub hat eine große Baufirma als Sponsor. Und dieser Sponsor lädt jedes Jahr zu Saisonende einen berühmten spanischen Radprofi zu einer gemeinsamen Ausfahrt ein. Die Tour endet bei einem gemütlichen Beisammensein in dieser Botega und jeder Profi unterschreibt sich dann auf einem Sherryfass. Wer hat da schon aller unterschrieben?

ABFAHRT BEI SONNE – HEIMFAHRT BEI REGEN

Wie ich eingangs schon erwähnt habe, war das Wetter diesmal eher wechselhaft. Es gab zwar genug sonnige Abschnitte, aber hin und wieder hat uns der Regen erwischt. Aber was soll´s, Radfahren ist nun mal ein Sport, den man im Freien ausübt.

CABO TRAFALGAR UND GIBRALTAR

Eine unserer Solotouren führte uns über Conil zum Leuchtturm nach Cabo (Kap) Trafalgar. Die Zufahrt zum Kap führte über eine mit Sand angewehte Straße, was ein doch etwas eigenartiges Fahrgefühl mit sich brachte. Vom Leuchtturm hatte man einen wunderbaren Blick auf die stürmische Brandung.

Eine wunderschöne Strecke ist die Fahrt von Gibraltar nach Chicclana. Roger hat uns mit seinem Bus nach Gibralatar gebracht und wir sind dann in 2 Gruppen wieder zurückgefahren. Auf der Strecke gibt es einmal sehr bizarre Felsformen zu bewundern.

Obwohl das Wetter diesmal nicht ganz so perfekt war, haben wir dennoch wunderbare 2 Wochen in Andalusien verbracht. Dazu hat auch die gute Küche des Hotels und die perfekte Betreuung durch Roger Graf beigetragen. Wir haben wieder eine Menge an interessanten und netten Leuten kennen gelernt. Jedenfalls ist dieses Gebiet perfekt für ein Frühjahres Trainingslager und ich denke, der RC Sereno wird sich im März 2010 sicherlich dort einfinden.

Hasta lluego

​Wir sind in diesen 2 Wochen aber nicht nur ausschließlich mit dem Rad unterwegs gewesen, sondern haben das Land auch mit dem Auto erkundet. Zum Abschluss noch ein paar Eindrücke aus Cadiz, Sevilla, dem Berdorf Grazalema sowie Arcos de la Fronterra.​​

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