office@rc-sereno.at

RCS Radsportwoche Klopeinersee 05. September bis 12. September 2020

Ein Bericht von Peter D. mit Fotos von Gerhard B., Brigitte B, und Monika R.  

1. Tag – die Vorhut (60 km, 480 hm)

Bereits am Freitag angereist haben Monika, Roswitha, Gerhard B., Kurt und Peter schon am Samstag Vormittag die erste Ausfahrt in Angriff genommen.

Bei herrlichem Wetter stand die 6-Seen-Runde am Programm.

 

Zwischendurch ist dem Gerhard einmal ordentlich die Luft – wenn gleich auch nur aus dem Fahrradschlauch – ausgegangen.

Nach der Rückkehr ins Hotel durfte das frisch „augezapfte“ Bier an der hoteleigenen Strandbar natürlich nicht fehlen.
Jedenfalls ein perfekter Auftakt!

2. Tag – die erste offizielle Ausfahrt (70 km, ca. 600 hm)

Obwohl der Wetterbericht nicht so rosig angekündigt hat, beginnt der Tag mit Sonnenschein un angenehm warmen Temperaturen.
Dann ran ans Zeug und auf zur ersten „offiziellen“ Ausfahrt. Diese führt uns von Seelach über Grafenstein nach Ebental und zurück über Gallizien, Sittersdorf und Stein ins Jauntal. Den Abschluss bildet ein toller Mittagssnack beim Mochoritsch.

3. Tag – Rad-Regenpause und Wanderung

Die Ausfahrt fällt sprichwörtlich ins Wasser, der Vormittag wurde zur Entspannung genutzt.

Nachdem die Tröpferl von oben nachgelassen haben, ging’s am Nachmittag noch zu einer kleinen Wanderung auf den Kitzelsberg und als kleiner „Drüberstreuer“ zum „Grinzinger Heurigen“ auf ein Tröpferl aus dem Glas.

4. Tag – Ruden-Tour (70 km, 630 hm)

Nach dem gestrigen Regentag begann der Tag wieder mit Sonne und angenehmen Temperaturen. Diesmal stand die „Ruden Tour“ – Seelach – Eberndorf – Jaunstein – Bleiburg – Ruden – Völkermarkt – Seelach auf dem Programm.
Wunderschöne Nebenstraßen und ein Fotostopp auf der Jörg Haider-Brücke.

Ein paar überehrgeizige haben noch die 100 voll gemacht, bevor alle auf ein Abschlussbier beim Mocheritsch eintrafen.

Die ganz Verwegenen genossen dann noch die späte Nachmittagssonne und übten sich im „standup paddeling“.

5. Tag – Seebergsattel und Trögener Klamm (103 km, 1250 hm)

Eigentlich fast schon die Königsetappe.

Die ersten Herbstboten zeigten sich – Morgennebel und kühlere Temperaturen, die von der Sonne aber bald aufgelöst wurden. So ging’s los im frischen Morgendunst in Richtung Seebergsattel. Kurz vor Eisenkappel empfing uns aber schon ein sonniges Bergpanorama vom Feinsten – gleichzeitig auch eine wunderschöne Bergauffahrt auf den Seebergsattel.

Zum „Drüberstreuen“ dann auch noch ein Abstecher in die Trögener Klamm.

6. Tag – Tag der Ausreißer (75 km / 600 hm)

Während das Peloton bis Bleiburg nahezu geschlossen fuhr, begann sozusagen nach dem „Rennbuffet“ in Form von Cappuccino, Bier und Uhudler-Frizzante die ersten Attacken.

Gerhard B konnte sich gleich am Hemmaberg erfolgreich absetzen, während der Rest des Pelotons geschlossen nach Ebendorf führ.
Dort entschlossen sich weitere Fahrer zu einem Ausreißversuch – Roswitha und Karin setzen ebenfalls auf den Hemmaberg nach, Gerhard U. verfuhr sich auf den Seebergsattel.

Einfach gesagt – bis Bleiburg alle gemeinsam und bei der Rückfahrt gab’s dann die diversen Zusatzkilometer.

Der Abstecher nach Bleiburg ist ein nettes, kulturelles Ziel. Derzeit gibt es dort eine Bilderausstellung (an den Häuserfassaden) von Manfred Deix und Werner Berg.

7. Tag – Der Kampf um das Bergtrikot

Wenngleich auch in verschiedenen Disziplinen.
Vorab gab es leider eine Aufgabe, ein DNF sozusagen. Walter ist vor der letzten Etappe ausgeschieden und hat vorzeitig den Heimweg angetreten. (Er dürfte wohl von seiner „Rennleitung“ zurückgepfiffen worden sein.)
Aber wer jetzt wirklich das „rot gepunktete Trikot“ ins trockene gebracht hat, wird wohl immer offen bleiben.
Waren es Monika, Kurt, Gerhard B oder Gerhard U., die sich noch der Runde über den Schaidasattel gegeben haben,

oder waren es Karin, Brigitte, Roswitha oder Peter, die eine Bergwanderung auf den Hochobir gemacht haben?

Anita und Gusti haben flacheres Terrain vorgezogen und dürften sich vielleicht das grüne Trikot gematcht haben.
Aber egal, es war eine traumhafte Woche mit netten Leuten, mit viel Spaß, Sport und wunderschönem Wetter.

Bis bald in Radkersburg!

Was das Hotel zu bieten hatte: freundliches Personal, Wassersportgeräte, super Service, saubere Zimmer und eine perfekte Küche.
Auf jeden Fall eine Wiederholung wert!

Menü schließen